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VOLL DER MOND - DIE AUSSTELLUNG

Ausstellung "Voll der Mond" im Planetarium Hamburg
BildFoto: Wolfgang Köhler

Im Sommer 2019 jährt sich zum 50. Mal die Landung der ersten Menschen auf dem Mond. Die Apollo 11-Astronauten Neil Armstrong und Edwin Aldrin betraten in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969  den Mond. Das Planetarium Hamburg feiert dieses Jubiläum in den kommenden Monaten mit vielen Veranstaltungen. Den Auftakt bildet die Ausstellung VOLL DER MOND mit Aufnahmen von Wolfgang Köhler und Fotos der NASA-Astronauten.

Der Hamburger Fotograf Wolfang Köhler ist seit vielen Jahren ein leidenschaftlicher „Mondjäger“. Immer zum Vollmond zieht es ihn an die Orte, an denen er den Mondaufgang gut beobachten kann. Von Kopenhagen über Sylt bis nach Korfu folgte er dem Mond schon und ließ sich von dessen Licht und magischen Ausstrahlung begeistern. „Bewaffnet“ ist Köhler, wie schon die Apollo-Astronauten vor 50 Jahren, unter anderem mit einer Hasselblad-Kamera. Bei Bedarf verlängert er die Brennweite der Kamera bis auf 1.000 Millimeter. Hierdurch entstehen spektakuläre Bilder des Mondes. Wolfgang Köhler sagt selbst: „Neben der Portraitfotografie ist die Mond-Jagd meine Leidenschaft. Ich werde oft gefragt, warum ich gerade dem Mond hinterherjage – die Antwort ist recht einfach: Solange ich mich erinnern kann, leide ich bei Vollmond unter einer gewissen Schlaflosigkeit. Also rücke ich dem Erdtrabanten regelmäßig auf die Pelle. Er soll sich nicht unbeobachtet fühlen, wenn er mir schon den Schlaf raubt!“

Für die Ausstellung, bei der der Kamerahersteller Hasselblad Partner ist, wurden insgesamt 24 hochwertige Exponate von der Firma Epson gedruckt: Zwölf emotionale Mond-Motive von Wolfgang Köhler und zwölf sensationelle Aufnahmen, die Neil Armstrong und Edwin “Buzz” Aldrin bei ihrem epochalen Flug zum Mond vor 50 Jahren gemacht haben.
“Die Ausstellung ist Zeugnis der Schönheit wie auch der geheimnisvollen Herausforderung, die der Mond uns Menschen seit Anbeginn bietet. Die meisterhaften Vollmond-Bilder von Wolfgang Köhler verbinden unseren treuen, nächtlichen Begleiter mit dem Leben und Treiben auf unserer Welt - und die grandiose Einsamkeit der Apollo-Astronauten in den jeweils gegenüberliegenden Hasselblad-Fotos erweitert dies zu einer neuen Sichtweise auf Mond, Erde und uns Menschen”, erläutert dazu Thomas W. Kraupe, Direktor des Planetarium Hamburg.

Ab dem 21. März zu den Öffnungszeiten auf der Galerie des Planetarium Hamburg, der Eintritt ist frei.