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BildThe New Infinity. Neue Kunst für Planetarien © Berliner Festspiele, Makusu Matsutake

Unsere StarsThe New Infinity

Neue Kunst für Planetarien

The New Infinity - neue Kunst für Planetarien

Von 2018 bis 2020 laden die Berliner Festspiele/Immersion und das Planetarium Hamburg Bildende Künstler, Klangkünstler, Filmemacher und Game-Entwickler ein, neue künstlerische Fulldome-Produktionen für Planetarien zu erarbeiten.

Im Rahmen der Berlin Art Week wird die Reihe erstmals in einer mobilen Kuppel präsentiert. Die ersten Arbeiten sind vom 25. bis 27. Oktober 2018 im Planetarium Hamburg zu sehen. Mit seiner technischen Ausstattung verfügt es über große Potentiale für immersive Begegnungen. Das Planetarium Hamburg stellt im Rahmen des Sonderprogramms Immersion Künstlern den Kuppelraum – den maximalen Bildeindruck unserer Zeit – für neue Produktionen zur Verfügung. Mit den Mitteln digitaler Audio- und Videotechnik wird erschaffen, was seit Menschengedenken in immer wieder neuen Entwicklungsstadien versucht wird: Momente der Entgrenzung zu erzeugen und Ahnungen von etwas erfahrbar zu machen, das die Grenzen unserer Wahrnehmung überschreitet – die Unendlichkeit.

Zwischen dramatisch und meditativ, abstrakt und vertraut, chaotisch und geordnet oszilliert David OReillys „Eye of the Dream“, eine Neugestaltung seines Videospiels „Everything“. Blendend schöne Lichter, Farben und Klänge bewegen sich miteinander, und durch die Anordnung der Objekte im Raum entsteht eine umfassende Erforschung komplexer und fraktaler Geometrie.
Für ihre gemeinsame Arbeit „Extraordinary Alien“ erforschen Fatima Al Qadiri & Transforma die Vorstellungen, die wir mit außerirdischen Wesen verbinden. Aus verschiedenen einfachen Materialien werden unterschiedliche Strukturen hergestellt, die Planetenoberflächen, Galaxien und Alien-Haut darstellen. Diese Materialien werden gezielt eingesetzt – ein faszinierendes Spiel mit Spannung, Wiederholung und Erwartung.
Holly Herndon & Mathew Dryhurst setzen mit einer neuen Arbeit ihre gemeinsame Erforschung von künstlicher Intelligenz, Subjektivität und mutierenden Gemeinschaftsformen fort, und ein Abschlusskonzert mit William Basinski, Evelina Domnitch & Dmitry Gelfand komplettiert das Programm. „The New Infinity“ wird mit weiteren neuen Produktionen 2019/20 fortgesetzt.

 

Im Überblick:

Donnerstag, 25.10., 21:30 Uhr: Holly Herndon & Mathew Dryhurst ("Chain Opera", ca. 13 Minuten) - Fatima Al Qadiri & Transforma ("Extraordinary Alien", ca. 12 Minuten) - David OReilly ("Eye of a Dream", ca. 45 Minuten), Eintritt 11,- Euro, ermäßigt 7,- Euro

Freitag, 26.10., 17:00 Uhr: Holly Herndon & Mathew Dryhurst ("Chain Opera", ca. 13 Minuten) - Fatima Al Qadiri & Transforma ("Extraordinary Alien", ca. 12 Minuten) - David OReilly ("Eye of a Dream", ca. 45 Minuten), Eintritt 11,- Euro, ermäßigt 7,- Euro

Freitag, 26.10., 19:00-20:00 Uhr: Artist Talk David OReilly & Kevin Walker (Royal College of Arts, London), Eintritt frei

Freitag, 26.10., 20:30 Uhr: Holly Herndon & Mathew Dryhurst ("Chain Opera", ca. 13 Minuten) - Fatima Al Qadiri & Transforma ("Extraordinary Alien", ca. 12 Minuten) - David OReilly ("Eye of a Dream", ca. 45 Minuten), Eintritt 11,- Euro, ermäßigt 7,- Euro

Samstag, 27.10., 19:00 Uhr: Holly Herndon & Mathew Dryhurst ("Chain Opera", ca. 13 Minuten) - Fatima Al Qadiri & Transforma ("Extraordinary Alien", ca. 12 Minuten) - David OReilly ("Eye of a Dream", ca. 45 Minuten), Eintritt 11,- Euro, ermäßigt 7,- Euro

Samstag, 27.10., 21:00-22:00 Uhr: "10.000 Peacock Feathers in Foaming Acid" - Konzert mit William Basinski | Evelina Domnitch & Dmitry Gelfand, Eintritt: 17,- Euro, ermäßigt 12 Euro

 

Die Arbeiten entstanden als Koproduktionen von Planetarium Hamburg und den Berliner Festspielen im Rahmen von THE NEW INFINITY, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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