Unser KosmosDas Unsichtbare sichtbar machen

Ein Vortrag von Prof. Dr. J. Anton Zensus, Max-Planck-Institut für Radioastronomie

Das Unsichtbare sichtbar machen

Neues vom Event Horizon Teleskop
Ein Vortrag von Prof. Dr. J. Anton Zensus, Max-Planck-Institut für Radioastronomie

Die Event Horizon Teleskop (EHT) Kollaboration präsentierte 2019 der Welt das erste Bild eines Schwarzen Lochs in der 55 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie Messier 87.

Dieser wissenschaftliche Durchbruch war ein starker Hinweis, dass solche Objekte in vielen Galaxien existieren und eine eindrucksvolle Bestätigung von Einsteins Allge-meiner Relativitätstheorie. Möglich wurde dies, weil das Forscherteam Radioantennen auf der ganzen Welt zu einem virtuellen astronomischen Teleskop von der Größe der Erde zusammenschaltete. Das erst erlaubte die notwendige Bildschärfe, um die Strukturen in der Umgebung des Ereignishorizonts solcher Objekte abzubilden.

Mittlerweile hat sich das Team auf weitere Galaxien und auch auf das Zentrum unserer Milchstraße fokussiert. Eine Frage, die besonders interessiert: Was ist der Zusammenhang zwischen den geheimnisvollen Magnetfeldern und den energetischen Materiejets in diesen Galaxien? Dies ist übrigens Zensus‘ nächster Forschungsschwerpunkt. Nicht ohne Grund sagt er von sich selbst: „Ich finde Antworten auf grundlegende Fragen zu unserem Universum“.

Anton Zensus erzählt in seinem Vortrag die Geschichte von den Anfängen dieser Kollaboration im Jahr 2017 bis hin zu aktuellen Ergebnissen. Zensus ist Direktor am Max-Planck-Institut für Radioastronomie und war als Gründungsvorsitzender des EHTC-Kollaborationsrates federführend im Aufbau dieser internationalen Zusammenarbeit.

Eintritt 12,- Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Dauer ca. 90 Minuten.

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