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Exomars auf dem Weg

26.03.2016

Am 14. März ist eine weitere Sonde zum Mars gestartet worden. Nachdem die NASA aus einer gemeinsamen Planung für diese Mission ausgestiegen war, wurde eine Kooperation mit der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos vereinbart. Exomars besteht aus einem Orbiter und einem Landegerät. Der Lander dient hauptsächlich zum Test von neuen Techniken und weniger der wissenschaftlichen Erkundigung des roten Planeten. Der Orbiter soll nach Spurengasen wie Methan fahnden und ihre räumliche und zeitliche Verteilung bestimmen. Methan kann auf verschiedene Arten abiotisch entstehen, zum Beispiel durch Vulkanismus. Aber auch Bakterien könnten dies Gas verursachen. Mit dieser Mission sollen später Erkundungen, auch mit Rovern, vorbereitet werden, die vor Ort nach Leben suchen sollen. Unklar ist aber der Status der Mission. Während die ESA am 23.3. noch mitteilte, dass alles in Ordnung sei, gab es schon Meldungen, die über eine Störung bei der Abtrennung von der letzten Raketenstufe berichten.

Es gibt keinen Planeten, dessen Erforschung so von Pannen und Unfällen gezeichnet ist wie Mars. So sollte in diesen Tagen auch die amerikanische Sonde „Insight“ starten. Ein Landegerät sollte Bohrungen mehrere Meter tief in den Boden des Mars treiben. Wegen technischer Probleme wurde dieser Start vorerst abgesagt. Das nächste mögliche Startfenster öffnet sich in zwei Jahren.

 

Zeichnung der Raumsonde Exomars über ihrem Ziel.

Zeichnung der Raumsonde Exomars über ihrem Ziel.