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Bemerkenswertes zum Himmel 2016

05.01.2016

Besonders interessant sind immer Finsternisse. Leider kann man von Hamburg (und Europa) 2016 überhaupt nur eine Finsternis beobachten – und das ist eine wenig spektakuläre Halbschattenmondfinsternis in den Abendstunden (um 21 Uhr MESZ) des 16.9. Die Mondfinsternis findet zum Mondaufgang statt, so dass der Mond noch leicht gerötet oder gelblich erscheinen kann. Ein kleiner Teil wir etwas verdunkelt sein. Dieser Teil des Mondes liegt im Halbschatten der Erde. Das Foto zeigt das Ende der totalen Mondfinsternis am 28.9.2015. Der Mond stand gelblich nahe des Horizontes und der rechte untere Teil stand noch im Halbschatten der Erde.

Besonders reizvoll ist es auf die Jagd nach der letzten schmalen Mondsichel am Morgenhimmel („Altlicht“) oder das erste Aufscheinen der Mondsichel am Abendhimmel (Neulicht) zu gehen. Das Foto zeigt ein Neulicht von nur 22 Stunden über Hamburg bei extrem guten Sichtbedingungen. Die besten Möglichkeiten für die Beobachtung einer besonders schmalen Mondsichel ergeben sich abends am  9.2. (vielleicht nur mit dem Fernglas sichtbar), am 10.3. und am 8.4. Im April steht das Neulicht links von Merkur – ein besonders schöner Anblick.

Das „Aschgraue Mondlicht“ kann man bei den Sichelmonden am besten beobachten. Wenige Tage vor und nach Neumond sehen wir die Mondsichel am Morgen- bzw. Abendhimmel in östlicher bzw. westlicher Richtung. Die Sichel wird direkt von der Sonne angestrahlt, der restliche Mond erhält von der Erde reflektiertes Sonnenlicht. Es ist viel lichtschwächer als die Sichel und taucht die Mondscheibe in ein geheimnisvolles gräuliches Licht. Das aschgraue Mondlicht ist wie das Neu- bzw. Altlicht  am besten abends im Frühling und morgens im Herbst zu sehen.

Die Sichtbarkeit der Planeten verteilt sich gut durch das Jahr: Jupiter steht im März in Opposition zur Sonne und ist dann die ganze Nacht zu beobachten. Mars folgt im Mai und Saturn im Juni. In den jeweils folgenden Monaten kann man sie noch am Abendhimmel sehen. In den ersten beiden Monaten steht Venus am Morgenhimmel, ab August ist sie „Abendstern“. Merkur zeigt sich am besten in der Abenddämmerung Mitte April und morgens Ende September / Anfang Oktober.  Das planetarische Highlight ist aber der Merkurtransit: Am 9.5 wird Merkur vor der Sonne stehen. Einige erinnern sich vielleicht noch an die Venustransite von 2004 (Foto) und 2012. Mit Hilfe einer Sonnenfinsternisbrille konnte man das Venusscheibchen mit bloßem Auge vor der Sonne erkennen. Das Merkurscheibchen ist aber noch deutlich kleiner als die Venus, so dass man eine Spezialausrüstung braucht, um den Merkurtransit zu verfolgen. Am besten besucht man die Profis in der Sternwarte Bergedorf zu diesem Anlass.   

Wie jedes Jahr regnet es auch 2016 zu besonderen Zeiten reichlich Sternschnuppen. Der Mond stört leider dieses Jahr ein wenig im August bei den „Perseiden“, so dass man sie am besten um den 12. August herum erst in der zweiten Nachthälfte beobachtet. Die „Leoniden“ um den 18.11. herum, wie auch die „Geminiden“ um den 13.12. werden leider stark durch Mondlicht gestört.

 

 

Sonnenuntergang hinter den Wolken über La Palma von Teneriffa aus - 1m Brennweite.

Sonnenuntergang hinter den Wolken über La Palma von Teneriffa aus - 1m Brennweite.

Die Mondfinsternis findet zum Mondaufgang statt, so dass der Mond noch leicht gerötet oder gelblich erscheinen kann. Ein kleiner Teil wir etwas verdunkelt sein. Dieser Teil des Mondes liegt im Halbschatten der Erde. Das Foto zeigt das Ende der totalen Mondfinsternis am 28.9.2015. Der Mond stand gelblich nahe des Horizontes und der rechte untere Teil war noch im Halbschatten der Erde.

Besonders reizvoll ist es auf die Jagd nach der letzten schmalen Mondsichel am Morgenhimmel („Altlicht“) oder das erste Aufscheinen der Mondsichel am Abendhimmel (Neulicht) zu gehen. Das Foto zeigt ein Neulicht von nur 22 Stunden über Hamburg bei extrem guten Sichtbedingungen.

Das „Aschgraue Mondlicht“ kann man bei den Sichelmonden am besten beobachten. Wenige Tage vor und nach Neumond sehen wir die Mondsichel am Morgen- bzw. Abendhimmel in östlicher bzw. westlicher Richtung. Die Sichel wird direkt von der Sonne angestrahlt, der restliche Mond erhält von der Erde reflektiertes Sonnenlicht. Es ist viel lichtschwächer als die Sichel und taucht die Mondscheibe in ein geheimnisvolles gräuliches Licht. Das aschgraue Mondlicht ist am besten abends im Frühling und morgens im Herbst zu sehen.

Am 9.5 wird Merkur vor der Sonne stehen. Einige erinnern sich vielleicht noch an die Venustransite von 2004 (Foto) und 2012. Mit Hilfe einer Sonnenfinsternisbrille konnte man das Venusscheibchen mit bloßem Auge vor der Sonne erkennen. Das Merkurscheibchen ist aber noch deutlich kleiner als die Venus, so dass man eine Spezialausrüstung braucht, um den Merkurtransit zu verfolgen.