Sitemap · Newsletter · Kundenbereich · Kontakt · Impressum

Die Ziele des Planetarium Hamburg

Präambel

Das Hamburger Planetarium ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Hansestadt. Es ist im denkmalgeschützten, ehemaligen Winterhuder Wasserturm untergebracht - im Hamburger Stadtpark.

Seit seiner Gründung im Jahre 1930 hat es sich zu einem einzigartigen Gestaltungs- und Aufführungsraum für Bildung, Kunst, Kultur und Wissenschaft entwickelt und zählt zu den bedeutendsten Planetarien in Europa.

Ziele des Planetariums

Das Planetarium will eine Einrichtung der Freizeitbildung und Kultur sein, die in enger Kooperation mit Wissenschaftlern, Pädagogen, Künstlern und Dramaturgen zeitgemäße Formen des Wissenstransfers und der Präsentation ermöglicht.

Durch außergewöhnliche Perspektivwechsel will das Planetarium das Vorstellungsvermögen und die Weltsicht des Menschen erweitern, Staunen auslösen, die Faszination für den Kosmos wecken und das Wissen darüber, aber auch die Grenzen dieses Wissens erfahrbar machen.

Es will alltägliche Beobachtungen am Himmel und in der Umwelt ebenso wie abstrakte Modellvorstellungen wissenschaftlich fundiert und didaktisch oder künstlerisch aufbereitet allgemeinverständlich erlebbar machen - ganz im Sinne eines "Public Understanding of Science and the Humanities".

Das Planetarium ermöglicht für die Besucher informelles und lebenslanges Lernen mit allen Sinnen, eingebunden in eine Erlebnisdramaturgie, welche sich auch in den verschiedenen Erlebnisebenen des Gebäudes manifestiert - von der Aussichtsplattform über den Wassertank zum Kuppelsaal und der Eingangsebene. Dabei sind - insbesondere bei jugendlichem Publikum - spielerische Unterhaltung und substantielle Belehrung kein Widerspruch.

Diese Ziele werden insbesondere durch Sternvorführungen, aber auch Live-Vorträge, Theateraufführungen, Musikshows, Konzerte und Ausstellungen verwirklicht. Dabei kommt es im Kuppelsaal, dem "Sternentheater" des Planetariums, zum Einsatz eines multimedialen Projektionsensembles, welches begehbare und erlebbare Modelle des Universums mit den Besuchern in Beziehung setzt. Simulationen lassen die Zuschauer durch Raum und Zeit reisen, an nie gesehene Orte im Mikro-, Bio-, und Makrokosmos - sowie an Kult- und Kulturstätten der Völker dieser Erde.

Das Planetarium setzt seine moderne Präsentationstechnik auch ein, um Menschen mit modernsten digitalen Medien vertraut machen. Dabei sind diese aber kein Selbstzweck, sondern dienen dem Ziel, während einer imaginären Reise in Naturphänomene die Großartigkeit des kosmischen Geschehens vor Augen zu führen.

Das Planetarium definiert sein Programmangebot klar und kommuniziert es an die Öffentlichkeit verständlich und selbsterklärend.

Das Planetarium will "Mauern" abbrechen, Podium sein für die Begegnung zwischen Mensch und "Umweltall", zwischen der Fachwelt, Interpreten und einem breiten Publikum. Die Veranstaltungen sollen ein Gemeinschaftserlebnis ermöglichen.

Das Planetarium ist offen für Menschen unterschiedlichster Bildung, Herkunft, Alters und Aufnahmefähigkeit. Für sie sollen ansprechende Veranstaltungen geboten werden, um neue Zielgruppen zu erreichen und ein differenziertes Publikum dauerhaft an das Planetarium zu binden.

Die Besucher sollen sich im Planetarium wohl fühlen.

Dazu gehört auch die Möglichkeit, sich in Dialog, Interaktion und konstruktiver Kritik am Geschehen zu beteiligen. In diesem Sinne versteht sich das Planetarium nicht nur als lehrende, sondern auch als lernende Einrichtung.

Ein wesentliches Potential des Planetariums sind dessen Mitarbeiter mit Ihren Fachkenntnissen, Erfahrungen, ihrem Idealismus und ihrer positiven Präsenz. Sie sind für alle Besucher und Kollegen da. Sie gehen mit der eingebrachten Arbeitskraft und den zur Verfügung gestellten Mitteln verantwortungsbewußt um.

Das Planetarium unterhält aktive Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, Bildungseinrichtungen und Institutionen der Medienbranche in Hamburg sowie in der ganzen Welt, um die wissenschaftliche, technische, didaktische, künstlerische und ökonomische Weiterentwicklung des Hauses zu fördern.

Es strebt danach, sein Ansehen als eine der führenden Einrichtungen seiner Art national und international zu bewahren sowie zu stärken und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Hamburger Kulturleben.

Nach oben