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1930-1975 Durch Krieg und Nachkriegszeit

Mit dem für damalige Verhältnisse unübertroffen gut simulierten Sternenhimmel des "Zeiss Modell 2" zog das Planetarium in den ersten Jahren durchschnittlich 3.000 Besucher monatlich in den ehemaligen Wasserturm.
Im Jahr 1934 kam es zu einem Wechsel in der Leitung des Planetariums. Körner wurde von Dr. Johannes Meyer, dem neuen "Herrn über Hamburgs Sternenhimmel" abgelöst. Meyer blieb bis 1964 in seinem Amt. Mit geschickter Hand führte er das Unternehmen "Planetarium" durch die Wirren des 2. Weltkriegs und der ersten Nachkriegsjahre.
Das Planetarium in Hamburg hat erfreulicherweise den Krieg gut überstanden. Die ersten Vorträge nach dem Krieg fanden schon ab dem 29. August 1945 statt.
Im Jahr 1956 entschloss man sich zum Ankauf eines neuen Projektionsgerätes, des Modells 4 aus Oberkochen, das mit zahlreichen technischen Neuerungen und Zusatzgeräten aufwartete. Doch erst Weihnachten 1957 fand dann die erste öffentliche Vorführung statt. Die Kosten des Geräts beliefen sich auf über eine halbe Millionen Mark, doch die Hansestadt bezahlte nichts. Den Betrag überwies die südafrikanische Stadt Johannesburg, die als Gegenleistung den alten Projektor aus Hamburg erhielt. Da dieser bereits 1956 demontiert und per Schiff nach Südafrika verfrachtet worden war, Oberkochen aber das neue Modell vor 1957 nicht liefern konnte, erlaubten sich die Vertreter der Hansestadt, die finanziellen Ausfälle während der einjährigen Schließungspause der Firma Zeiss in Oberkochen in Rechnung zu stellen. Bei Zeiss war man einverstanden, galt es doch, einen fabrikneuen Projektor zu verkaufen...
Mit dem Jahr 1964 lief die Amtszeit des erfolgreichen Direktors Meyer ab. Als Nachfolger wählte man Dr. Bellmer, der das Planetarium bis 1974 leitete. Zwischenzeitlich waren die Stellvertreter Dr. Ekrutt und Dr. Grambow tätig.

1975-2000 Die Ära Übelacker

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