Die neue Softwareplattform von der schwedische Firma SCISS im Sternensaal des Planetariums bildet zukünftig das Rückgrat für alle Maßnahmen des Planetariums im Bereich Klimaschutz.
Durch Klima- und Erddatenvisualisierungen ergänzt dieser "GeoScience-Cluster" die bestehenden astronomischen Simulationssysteme und erlaubt durch seine offene und zukunftssichere Struktur - die ähnlich wie Google-Earth funktioniert - eine außerordentlich klare, verständliche Gestaltung von Inhalten mit nachhaltiger Wirkung.
Die Software UNIVIEW dieses PC-Clusters ist die geeignete Basis für die Aufgaben und Ziele des Planetarium Hamburg im Rahmen des vom Senat der Freien und Hansestadt initiierten Klimaschutzprojektes.
UNIVIEW ist eine dreidimensionale Echtzeit-Visualisierungs- und Simulations-Software, die entwickelt wurde, um Erd- und Weltraumwissenschaften - insbesondere Geographie, Geologie, Biodiversität und Klimakunde zu präsentieren und zu lehren. Als einziges System weltweit bietet es auch die Möglichkeit für Interaktion mit Datensätzen der Klimaforschung in aller Welt (Streaming data, Networked Sessions).
"Das Planetarium Hamburg stellt seinem "Fenster in die Weiten des Kosmos" – seinem "virtuellem Teleskop" – damit nun ein "Geoskop" zur Seite - ein ideales und weltweit einzigartiges interaktives Werkzeug, um Erd- und Klimadaten im Kontext von Weltall, Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft tagesaktuell und vernetzt darzustellen" – beschreibt Planetariumsdirektor Thomas Kraupe diese Neuerung – "Mit dieser Basistechnologie kann nun in den kommenden Monaten die Umsetzung des Konzeptes Planetarium Hamburg als Informationszentrum Klimawandel beginnen".
Dieses, vom Hamburger Senat 2007 beschlossene Konzept hat das Ziel, mit den besonderen technischen Einrichtungen und Präsentationsmitteln des Planetariums die Ursachen und Folgen des Klimawandels verständlich zu machen und das Verantwortungsbewusstsein bei den Bürgern zu stärken.