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Unsere StarsNDR Radiokunst: GERONIMO

Hörspiel von Leon de Winter – alle vier Teile an einem Abend!

Der Zweifel an offiziellen Beweisen ist berechtigt

Osama bin Laden: seit den Anschlägen vom 11. September die meistgesuchte Zielperson des FBI. Fieberhaft wurde nach ihm gefahndet, jahrelang erfolglos. Dann endlich, in der Nacht zum 2. Mai 2011 der Durchbruch: US-Soldaten eines Kommandos erschossen den Al-Kaida-Führer bei der Erstürmung seines Anwesens in Pakistan.

So zumindest die offizielle Verlautbarung. Aber ist es so auch gewesen? Der Zweifel an der Beweiskraft offizieller Bilder ist berechtigt. Hinzu kommt das Problem militärischer Geheimhaltung. Leon de Winter erzählt die Geschichte ganz anders. In seinem Polit-Thriller "Geronimo" - so lautet das Codewort der Navy Seals für die Ergreifung Bin Ladens - wird der meistgesuchte Terrorist im Zuge einer Verschwörung lebend gefasst. Und das, obwohl das Weiße Haus das Kommando seiner Liquidation ausgegeben hatte. Bin Laden, so wurde dort nämlich vermutet, sei im Besitz kompromittierender Infos über den US-Präsidenten. Die amerikanische Spezialeinheit jedoch führt den Auftrag nur scheinbar aus. Tatsächlich entführen die Kämpfer bin Laden und bringen damit die internationalen Geheimdienste zum Rotieren. Die Ereignisse geraten außer Kontrolle.

Leon de Winter wurde 1954 in den Niederlanden als Sohn niederländisch-orthodoxer Juden geboren. Seine Eltern überlebten den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust im Versteck bei katholischen Priestern und Nonnen. Er studierte an der Filmakademie in Amsterdam, die er ein Jahr vor dem Examen ohne Abschluss verließ. Als freier Schriftsteller etablierte er sich neben dem Filmemachen ab 1976. Sein schriftstellerisches Werk umfasst Romane, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden, u.a. „Leo Kaplan“, „Hoffmanns Hunger“ „Supertex“, „Sokolows Universum“, „Der Himmel von Hollywood“, Das Recht auf Rückkehr“. 2002 erhielt de Winter den „Welt“ - Literaturpreis für sein Gesamtwerk, und 2006 wurde er mit der „Buber-Rosenzweig-Medaille“ ausgezeichnet.

Eintritt: 11,- Euro, ermäßigt 7,- Euro, Dauer ca. 4 Stunden, mit Pause

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