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  • Programmzeitung für Mai und Juni 2018

Unsere Programmzeitung - Das Sternentheater #08

Der große Traum von Stephen Hawking ist leider nicht mehr in Erfüllung gegangen – er wollte trotz seiner schweren Krankheit in den weiten Weltraum fliegen... Mit seinem Geist und seinen Ideen hatte er aber längst alle Grenzen überwunden und das ganze Universum durchdrungen.

Der Vortrag "Stephen Hawkings Universum - On the Shoulders of a Giant" von Gotthold Fläschner berichtet von Hawkings Leben und seinem wissenschaftlichen Schaffen, das von körperlicher Krankheit und geistiger Stärke geprägt war.
BildDer Vortrag "Stephen Hawkings Universum - On the Shoulders of a Giant" von Gotthold Fläschner berichtet von Hawkings Leben und seinem wissenschaftlichen Schaffen, das von körperlicher Krankheit und geistiger Stärke geprägt war.

Ich erinnere mich noch gut, wie ich ihm anlässlich der Wiedereröffnung des Londoner Planetariums Mitte der 90er Jahre zum ersten Male begegnete. Am Ende der Vorführung, bei der ein Flug zu Sternen, Schwarzen Löchern und fernen Galaxien inszeniert wurde, konnte ich in seinem Gesicht ein besonderes Leuchten und große Freude erkennen – er hatte „sein“ Universum gerade ganz neu durchschritten.

Stephens Interesse an all dem, was die Welt und uns selbst bedingt, hat bis an sein Lebensende nicht nachgelassen. Er sagte dazu: „Vergiss nicht, nach oben zu schauen, zu den Sternen, und nicht zu Deinen Füßen. Versuche die Bedeutung dessen, was Du da siehst, zu ergründen und frage Dich, was zur Existenz eines Universums führte.

Sei neugierig. Und wie schwer Dein Leben auch sein mag, es gibt immer etwas, das Du tun und dabei erfolgreich sein kannst. Wichtig ist, dass Du nicht einfach aufgibst.“

Aufgeben, selbst unter schwierigen Umständen, sollte in der Tat keine Option sein, gerade auch für uns, die wir um die Zukunft unserer Welt ringen.

Diese Welt ist ein besonderer Ort, an dem Millionen Arten von Lebewesen miteinander auskommen müssen, darunter wir Menschen, mehr als 7 Milliarden an der Zahl. Als Landlebewesen haben wir unseren Planeten „Erde“ benannt – aber eigentlich müsste er zutreffen- der „Wasser“ oder „Ozean“ heißen, denn rund 70 Prozent unserer Erdoberfläche sind von schimmernden Wassermassen bedeckt, die eine essentielle Rolle im Lebenserhaltungssystem des „Raumschiffs Erde” spielen: Überall, wo es flüssiges Wasser gibt, ist Leben.

Wenn wir in den Weiten des Alls nach Orten suchen, an denen es vielleicht ebenfalls Leben gibt, so müssen wir nach Wasser und erdähnlichen Wasserwelten suchen.

Ab Juni lädt Sie daher Ihr Planetarium Hamburg ein, nicht nur in das Universum der Sterne und Planeten, sondern auch ins Universum der Meere einzutauchen. Im Sternensaal des ehemaligen Winterhuder Wasserturms gehen wir auf Tauchfahrt in die Tiefen der Ozeane und in die Tiefen des Alls. Kommen Sie neugierig an Bord!

Klare Sicht wünscht Ihnen Ihr
Thomas W. Kraupe
Direktor Planetarium Hamburg