Der kosmische Lasershowroom

Die Showlaseranlage des Planetarium Hamburg zählt zu den größten und modernsten Showlaseranlagen der Welt. Durch unerreichte Leistungsstärke erleben Sie im Planetarium Hamburg Farben, die in dieser Brillanz sonst kaum zu sehen sind. Von den Laserbeams aus neun Projektoren werden Sie im wahrsten Sinne des Wortes berührt - einmalig!

Die Laser

Quelle des magisch wirkenden Laserlichtes sind die optisch gepumpten ultra-hellen Laser der sparks® Serie der Firma LOBO. Vier dieser Laser in den Grundfarben Rot/ Grün/ Cyan/ Blau sind zusammen mit den optischen Komponenten in ein sogenanntes "PowerDeck" montiert, welches sich in einen Technikraum außerhalb der Kuppel befindet. Durch intelligente Farbmischung  können nun über 16 Mio. Farbnuancen erzeugt werden.

BildDer Frontprojektor lässt sich per Hubzylinder um 2,5 Meter anheben und kann so über den Sternenball in der Raummitte hinweg projizieren.

Die Projektoren

Über Glasfaserkabel gelangt das Laserlicht verlustfrei zu insgesamt 9 Laserprojektoren, die im Sternensaal installiert sind. Mit ihren Spezialscannern können diese unabhängig voneinander die gesamte Kuppel mit Lasergrafiken bespielen. Die beiden zentralen Projektoren sind auf 2 Mitsubishi-Roboterarmen neben dem Zeiss-Starball montiert, die die Laserprojektion frei im Raum schwenken und auch gezielt auf die Kuppel richten können. Komplettiert wird die Anlage durch 70 Effektspiegel, mit denen sich ein wahres "Photonengewitter" im Sternensaal erzeugen lässt.

BildIm Planetarium Hamburg werden mithilfe des Lacon eigene Lasershows produziert.

Steuerung mit Hochleistungsrechnern

Der Hochleistungscomputer (Lacon 5 von Lobo) zur Steuerung der Laseranlage bietet die Möglichkeit, eine Lasershow live zu erstellen. Dieser durch mehrere Preise ausgezeichnete Spezial-Computer besticht neben seiner vollständig 3D-fähigen Systemarchitektur auch durch zukunftsweisende Techniken wie etwa die Scanlines, bei denen Videosequenzen mit dem Laser wiedergegeben werden können. Dafür wurde eine externe Produktionsstation eingerichtet, welche ebenfalls mit einem Lacon 5 Multimediarechner sowie der 3D-Laseranimationssoftware Utopia ausgestattet ist.